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Thema Glyphosat

 

Ich wurde jetzt schon des öfteren auf das Thema Glyphosat angesprochen. Viele vergessen bei der Studie, die ich persönlich als reine Panikmache betrachte (und wieso kommen die ausgerechnet zum 500. Jubiläum des Reinheitsgebotes darauf so etwas zu veröffentlichen?) das eine mögliche Glyphosatbelastung den Menschen nicht schädigen wird.

Bier enthält Alkohol, der, wie viele wissen, ein Zellgift ist. Bevor jetzt der Körper eine negative Auswirkung spürt, weil Pflanzenschutzmittel im Mikrogrammbereich (das ist 1 Millionstel Gramm) in seinem Bier vorhanden ist, wird er schlichtweg an einer Alkoholvergiftung sterben!!! Man müsste 1000 Liter Bier trinken (am Tag), um negative Auswirkungen auf den Körper zu spüren.

Überschriften wie "Unser Bier ist verunreinigt" finde ich besonders gut. Als wenn eine Brauerei aus technologischen Gründen Roundup verwenden würde, völliger Blödsinn. Schauen wir uns doch einmal an, wie das Zeug überhaupt ins Bier kommt: Bier besteht aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Da Glyphosat ein Pflanzenschutzmittel ist, können wir Wasser und Hefe als Kontaminationsquelle ausschließen. Bleiben noch Hopfen und Malz. Da der Hopfen prozentual ca. 0,1% ausmacht und er Roundup nicht verträgt, lassen wir diesen auch weg. Bleibt also nur noch das Malz. Malz ist gekeimtes Getreide. Je nach Biersorte haben wir Gerste, Weizen, Dinkel oder Roggen im Einsatz. Nun ist Bier ein Getränk und beim Brauprozess wird mehr Wasser benötigt, als wir hinterher an fertigem Getränk haben. D.h., dass das Malz sehr stark verdünnt wird.

Wenn ich mir dieses klar mache, sollte dieses Umweltinstitut mal lieber diverse Müslisorten und Mehle untersuchen lassen. Bei Getreide ist aber ein Grenzwert von 20 Milligramm (1 tausendstel Gramm) pro Kilogramm erlaubt. Da kann man sich die Studie gleich sparen. Kommen ja keine viel zu hohen Ergebnisse heraus. Wieso vergleichen diese Produktester eigentlich die erzielten Werte mit dem Grenzwert für Trinkwasser? Bier hat keinen Grenzwert, der wurde nie festgelegt. Da Wasser einen festen Grenzwert hat, Getreide natürlich auch und der Brauer kein Glyphosat zum Brauen braucht, ist es für die Brauereien überhaupt nicht notwendig sich darum zu kümmern.

So liebe Leute, trinkt weiter Euer Bier! Das enthaltene Glyphosat macht definitiv nicht krank.

Daniel Sander

 

 

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